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Mein beruflich-akademischer Weg zum Wirtschaftsinformatiker

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Semestersprechertreffen – 07.11.2012

Information zu Duales StudiumAm Mittwoch war das erste Semestersprechertreffen, an dem ich teilgenommen habe.

Vorab sollten alle Semestersprecher ihre Teilnahme bestätigen und Themen für das einstündige Treffen vorschlagen. Dem Wunsch bin ich gern nachgekommen!
Ich habe bei den Kommilitonen nachgefragt, was denen auf dem Herzen liegt, die Themen entsprechend zusammengefasst und an die FOM geschickt.

Unsere Vorschläge

Räumlichkeiten und Lokationen der Vorlesungen

Die Räumlichkeiten der Uni sind manchmal ein Graus. Ganz besonders die Hörsäle in Bockenheim sind so alt und technisch in der Steinzeit, da ist jedes Kinderzimmer in Deutschland moderner eingerichtet. Des Weiteren ist es wirklich nervig, wenn die eine Vorlesung im Westend und die Andere in Bockenheim stattfindet. Wir müssen jedes Mal mit Sack und Pack wieder los und die Autofahrer (wie ich) haben das zweifelhafte Vergnügen, wieder einen Parkplatz zu finden. Da gehen für die Fahrt 5 Minuten und die Parkplatzsuche 20 bis 30 Minuten ins Land.
Das Thema habe ich an die FOM geschickt und prompt eine Antwort erhalten:
Für die Räumlichkeiten kann die FOM nichts, diese werden von der Uni so vergeben. Aus dieser Antwort seitens der FOM entstand dann ein reger Mailverkehr, mit dem Resultat, es würde sich nichts für uns ändern. Die Uni kann nicht unter Druck gesetzt werden, die FOM muss jedes Mal quasi betteln, um anständige Räume zu erhalten und das klappt nicht immer. Die Uni hat eigentlich noch mehr Räume zur Verfügung, die am Wochenende frei wären, diese werden aber nicht herausgegeben. Warum auch immer!
Also müssen wir „externe Studenten“ mit dem Leben, was die Uni vorgibt, und das sind nicht immer die Sahnestückchen. Schade!

Semester-Ticket

Semester-Tickets bekommen wir nicht, auch keine Vergünstigungen. Dieses Thema wurde auch prompt beantwortet.
Es gab wohl Gespräche mit der RMV (lokaler Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel), aber das hessische Gesetz sieht für berufsbegleitende Studiengänge keine Vergünstigungen vor!
Zitat:

„Nach dem Hochschulgesetz und der Ausbildungsregelung Hessens haben nur diejenigen Anspruch auf den Erhalt einer reduzierten Fahrkarte, die ein Vollzeitstudium absolvieren. Studierende in Teilzeit haben keinen Rechtsanspruch auf einen vergünstigten Tarif.

Auszubildende, die neben ihrer Lehre/Ausbildung eine zusätzliche Qualifikation (Studium, Aus- bzw. Weiterbildung) absolvieren, haben ebenfalls keinen Rechtsanspruch auf den Ausbildungstarif. Sie erhalten zwar für ihre Ausbildung in Vollzeit (duale Ausbildung) diesen Tarif, jedoch nicht für die Weiterbildung in Teilzeit.“

Warum das so ist, keine Ahnung! Weil die Vollzeit-Studenten „keinen“ Job haben?
Wenn ich mich so zurückerinnere, wieviel Geld meiner Schwester während ihres Jura-Studiums zur Verfügung stand (teilweise hatte sie mehr als ich, als Vollzeit-Arbeitnehmer), verstehe ich das nicht. Die „armen Vollzeit-Studenten“… das war vielleicht einmal…

Also wurden diese Themen „Räumlichkeiten, Lokationswechsel und Semesterticket“ aus unserer Agenda gestrichen!
Diese Themen kommen wohl ständig und eine zufriedenstellende Lösung gibt es aktuell nicht.

Zugriff auf die Bücher des RRZN

Das ist eine Buchreihe, die wohl sehr schön alle Themen behandelt, die wir während des Studiums bekommen.
Für den „armen Studenten“ kosten die Bücher zwischen 5 Euro bis 6 Euro, der „Normalsterbliche“ zahlt 24 Euro bis 25 Euro.
Frage:
Kommen wir über die FOM an die Bücher heran?

App „OC-mobil

Die App gibt es für Smartphone und hier können wir aktuelle Dinge, wie Raumänderung, etc. nachsehen.
Somit brauchen wir uns nicht jedes Mal auf der Webseite der FOM einzuloggen und uns durchzuklicken. Jedoch ist die App nicht immer aktuell und Hinweise auf Änderungen kommen meist zu spät.
Wir hatten gefragt, ob man den Aktualisierungszyklus verbessern kann, da die App sonst unbrauchbar ist.

Das Semestersprechertreffen

Das Treffen startete um 16:30 Uhr.
Mein Stellvertreter war auch gekommen, auch wenn er letzte Woche nicht sicher war, ob er es zeitlich schaffen würde. Hat anscheinend gepasst!
Im Raum angekommen, haben wir uns unserer Namensschilder geschnappt und uns ein Plätzchen gesucht. Es gab Kaffee, Wasser und Kekse… sehr zuvorkommend.
Insgesamt waren wir ca. 15 Studenten, aus unterschiedlichen Studiengängen und Semestern. Aus unserem Studiengang war ein Zweit- und ein Fünftsemester da. „Banking and Finance“ glänzte durch Abwesenheit, sonst war von jedem Studiengang jemand da.

Die Agenda der FOM sah folgende Themen vor:

  1. Dozenten im Bereich Schlüsselqualitfikationen
  2. Wissensstand der Dozenten
  3. Modul Human Resources
  4. IT-Management bei Hr. K.
  5. Zugriff auf Bücher des RRZN
  6. App OC-mobil

Eigentlich sollte noch eine Eröffnungsbegrüssung erfolgen, aber der Studienleiter war nicht anwesend und wo er steckte, wusste auch keiner.
Also hat das der Geschäftsführer der FOM Frankfurt übernommen. Nachdem er fertig war, übergab er das Wort an seine Stellvertreterin, die die Punkte nochmal kurz umriss, dann auf die Agenda einging und das Wort der ersten Kommilitonin übergab.

Die Punkte 1 bis 3 wurden von zwei Kommilitoninnen durchgesprochen.
Was die schilderten war schon nicht ganz ohne… es gab Beschwerden über eine Dozentin und einen Dozenten. Nachdem ich das gehört hatte, war ich ganz froh, diese Erfahrung noch nicht gemacht zu haben und ich hoffe, dass uns das auch erspart bleibt. Die FOM wollte sich umgehend darum kümmern und das Gespräch suchen.

Punkt 4 ging in die gleiche Richtung.
Dieser Dozent nimmt seine Rolle scheinbar nicht ernst und sein Business scheint ihm mehr zu bedeuten als der Lehrstuhl. Da er aber anscheinend nicht mehr lange da sein wird, er hat seinen Lehrstuhl bereits wieder abgegeben, sind der FOM etwas die Hände gebunden. Aber man will mit dem Herrn nochmal reden und auf seinen gesunden Menschenverstand hoffen, sonst muss man sich irgendwas überlegen.

Es kam, als Zwischenruf, wieder das Thema Semesterticket auf, da die FOM seit Anfang 2012 eine Hochschule ist, ob man da Anspruch hätte… erst Gelächter und dann ein „nein“

Punkt 5 und 6 waren meine Punkte.
Bevor ich darauf einging, wies ich auf den Umstand der mangelnden Kommunikation hin und stellte die Frage, warum nicht jeder Erstsemester automatisch eine Mail erhält, in dem die Dauerbrenner direkt geklärt werden.
Dem Geschäftsführer gefiel die Idee und er wollte mit der internen IT klären, ob man das machen könnte.
Punkt 5 war schnell abhandelt… die FOM kann da nichts machen, man müsse selber über zwei Ecken versuchen, an die Bücher heranzukommen.
Punkt 6 lag wohl an einem defekten Server, weswegen die App nicht mehr sauber lief. Der Server ist scheinbar wieder funktionsfähig und die Probleme müssten jetzt behoben sein. Meine Frage dazu, warum man hier nicht informiert wird, stiess wieder auf offene Ohren. Zukünftig wollte man so etwas an das „schwarze Brett“ auf der FOM-Webseite anbringen, damit alle informiert sind.

In einem halben Jahr wird es wieder ein Treffen geben, was uns aber nicht abhalten sollen, wichtige Sachen auch direkt und umgehend mit der Office zu klären.
Um ca. 17:45 Uhr war dann alles vorbei und wir sind nach Hause.

Fazit

Ich hatte es mir etwas anders vorgestellt.
Weniger als Beschwerde-Runde, mehr als konstruktives Treffen, in der man Ideen entwickelt/verwirft und etwas von den Internas der FOM mitbekommt.
Naja, vielleicht beim nächsten Mal?! Wäre ja nicht das erste Meeting, in dem ich „unsinniges Blabla“ in eine etwas konstruktivere und innovativere Richtung gelenkt habe. 😉

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FOM – Frankfurt am Main


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