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Mein beruflich-akademischer Weg zum Wirtschaftsinformatiker

Blog, Management Basics, Semester 01

Semester_01 – Tag 23 – Management Basics

Management BasicsDer ganze Samstag war mit „Management Basics“ gefüllt, sprich wir hatten quasi eine „Doppel-Vorlesung“.

Bevor unser Dozent mit der Vorlesung begann, hatte er noch etwas über die Scientific Abstracts zu sagen, was er unbedingt mitteilen wollte. Es ging dabei um die Rechtschreibung und um die Quellen der SAs und er wollte uns nochmal die Wichtigkeit einer klaren Textstruktur sowie die Prüfung bzw. Erarbeitung von Quellen näher bringen.

Rechtschreibung und Grammatik

Erschreckend waren wohl die vielen Rechtschreibfehler in den SAs, wie bspw. „emens“ anstatt „immens“, „Standartisierung“ anstatt „Standardisierung“ und so weiter. Teilweise waren Worte auch so fehlerhaft, dass sie fast unkenntlich waren. Auch die Grammatik war nicht das Gelbe vom Ei, was diversen Studenten Punkte und damit eine gute Note gekostet hat. Im eigenen Interesse sollten diejenigen, denen die Rechtschreibung und Grammatik schwer fällt, dringend daran arbeiten, denn es wird immer dazu führen, dass man immer schlechter benotet wird, als man es inhaltlich verdient hätte.

Wikipedia als Quelle

Des Weiteren fragte er sich, woher gut 20 Studenten folgende Information hatten:
„Um 1900 führte Taylor Ford das Qualitätsmanagement…“
Der gute Herr Ford heisst mit Vornamen „Henry“ und das sollte eigentlich zur Allgemeinbildung gehören, deswegen war es ihm schleierhaft, wie diese Studenten auf „Taylor“ kamen. Er vermutete den Fehler bei Wikipedia, denn er hatte schon Erfahrung mit solchen Kuriositäten. Und tatsächlich ist dort eine Tabelle zu sehen, in der in der letzten Spalte „Ford, Taylor“ steht. Es handelt sich dabei aber um zwei unterschiedliche Personen, was den besagten Studenten wohl nicht bewusst war (ein Klick auf den Namen hätte ausgereicht, aber naja).
Ich habe hier die entsprechende Stelle verlinkt:
Qualitätsmanagement – Historische Entwicklung

Er ermahnte uns nochmals, Wikipedia nicht als einzige Quelle zu nutzen, da es sich hierbei um eine nicht wissenschaftlich anerkannte Quelle handelt. Das schienen aber viele nicht befolgt zu haben, denn der Dozent hatte wohl viele Scientific Abstracts gelesen, in dem einige Studenten den Wiki-Artikel auswendig gelernt, sich dann aber nicht mehr die Mühe gemacht hatten, nach weiteren Informationen oder Quellen zusuchen. Dadurch fehlte einiges im SA!
Dieser Aussage des Dozenten kann ich nur zustimmen. Wikipedia ist für den groben Überblick und die Struktur interessant, aber es sollte nicht die einzige Bezugsquelle für Informationen sein, denn in Wiki nicht nicht alles enthalten, geschweige denn immer korrekt!

Nachdem er uns nochmals aufzeigte, was man besser nicht macht, ging es mit dem Inhalt weiter.

Finanzierung

Wir begannen mit einem neuem Thema: „Finanzierung“.

Der Dozent erläuterte die Funktionen der Finanzwirtschaft, welche sich in drei Untergruppen aufteilen:

  1. Kapitalbeschaffung
    Finanzierung
    (Versorgung des Unternehmens mit dem erforderlichen Kapital)
  2. Kapitalverwendung
    Investition
    (Verwendung des beschafften Kapitals im Unternehmen)
  3. Kapitalverwaltung
    Zahlungsverkehr
    (Abwicklung der Einnahmen und Ausgaben des Unternehmens)

Danach ging er auf die „Schnittstellen des Finanzmanagements“ ein.

SchnittstellenFinanzmanagement

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er erläuterte, wie die einzelnen Abteilungen mit dem Finanzmanagement zusammenhängen, bevor er auf die „Finanzwirtschaftlichen Entscheidungskriterien“ mittels des magischen Dreiecks einging.

Finanzwirtschaftliche Entscheidungskriterien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Bild von wikipedia fehlt allerdings noch die „Unabhängigkeit, welche unten drunter steht.

Dieses Dreieck zeigt, wie man seine Finanzen ausrichten will. Man muss sich jedoch entscheiden, in welche Richtung man gehen will, da alle Kriterien gleichzeitig nicht möglich sind.

Auf folgende Themen ging der Dozent noch ein, die ich aber nicht weiter ausführlich erläutern werde:

  • Ziele von „Eigentümer-Beteiligungskapital“ vs. „Gläubiger-Kreditkapital“
  • Unterschiede/Schnittpunkte von „Eigen- und Fremdfinanzierung“
  • Eigenschaften von Eigenkapital
  • Eigenschaften von Fremdkapital
  • Aussenfinanzierung
  • Merkmale der Kreditfinanzierung
  • Kalkulation des Kreditzinssatzes
  • Kunden – und Lieferantenkredit
  • Kontokorrentkredit
  • Avalkredit
  • Ablauf, Merkmale sowie Vor- und Nachteile des Factorings
  • Ablauf, Merkmale sowie Vor- und Nachteile des Leasings

Die daraus resultierenden Lernziele waren:

  • Unterscheidung Finanzierung und Investition
  • Funktionen der Finanzwirtschaft
  • Finanzierungsarten
  • Bedeutung des Eigenkapitals
  • Merkmale der Kreditfinanzierung
  • Kreditarten
  • Factoring

Damit war die erste Vorlesung rum und wir begannen bei der nächsten der Doppel-Vorlesung mit „Marketing“.

Marketing

Wir starteten mit der Marketing-Definition nach Heribert Meffert:

Marketing ist die bewußte marktorientierte Führung des gesamten Unternehmens oder marktorientiertes Entscheidungsverhalten in der Unternehmung. In der klassischen Interpretation bedeutet Marketing die Planung, Koordination und Kontrolle aller auf die aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten.

Bevor wir zu den Merkmalen des Marketings übergingen:

  1. Leitidee einer markt- und kundenorientierten Unternehmensführung
  2. Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten auf den Kundennutzen zur Erzielung strategischer Wettbewerbsvorteile
  3. Systematischer Planungs-/Entscheidungsprozess
  4. Suche nach kreativen und innovativen Problemlösungen
  5. Integration sämtlicher Marketingaktivitäten auf allen Ebenen

Quelle: Folie Dozent

Danach erläuterte uns der Dozent den Unterschied zwischen Verkäufer- und Käufermarkt und teilte uns mit, dass sich in Deutschland dieser Wandel erst ca. 1970 vollzog.
Im Anschluss zeigte er uns den Unterschied zwischen Transaktions- und Beziehungsmarketing (CRM) auf und wies darauf hin, dass das Transaktionsmarketing ein Verkäufer- und das Beziehungsmarketing ein Käufermarkt sei.

Der Dozent ging dann auf die Bedürfnisse des Kaufes  und auf die Frage, wie ein Kunde seine Kaufentscheidung fällt, ein und betonte, dass der heutige Kunde, im Gegensatz zu früher, ein „hybrider Kunde sei. Die grosse Masse kauft Niedrigpreis-Güter, während der Rest sich im hohen Preissegment bewegt.

Danach kamen wir zum „Marketingkonzept“.

Marketingkonzept

Das Marketingkonzept unterteilt sich in vier Phasen (Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle). Gemäß dem „strategischen Dreiecks“ ergeben sich strategische Geschäftsfelder (SGF) und strategische Geschäftseinheiten (SGE).
Die SGF werden nach Abell definiert, in:

  • Kundengruppe
    Wer hat Bedürfnisse?
  • Kundenproblem
    Welches Bedürfnis hat der Kunde?
  • Technologie
    Wie wird das Kundenbedürfnis befriedigt?

Die sich aus dieser Vorlesung ergebenen Lernziele waren:

  • Vier Phasen des Konsums
  • Wandel von Verkäufer- zum Käufermarkt
  • Transaktions- und Bzeiehungsmarketing
  • Kaufentscheidung
    (Wertesumme vs. Kostensumme)
  • Strategisches Dreieck
  • Hybride Konsumenten
  • SGF und SGE zu unterscheiden

Download der Mitschrift:
Mitschrift folgt noch…

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