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Mein beruflich-akademischer Weg zum Wirtschaftsinformatiker

Blog, IT-Basics, Semester 01

Semester_01 – Tag 18 – IT Basics

IT BasicsBegonnen haben wir in „IT Basics“ mit der Wiederholung von Joins in Datenbanken. Dieses Mal anhand einer Autovermietung anstatt einer Bibliothek.

Die Zeichnung und die Formeln spare ich mir an dieser Stelle, da diese fast gleich sind zur letzten Vorlesung und damit nicht selbsterklärend sind. Zwischendurch machte der Dozent noch einen Ausflug zu „Iteration“ und „Rekursion“ und dem Unterschied zwischen beidem anhand eines kleinen Programmes.

Nachdem wir das Thema abgehandelt hatten, kamen wir zu einem neuen Kapitel im Skript.

Software Engineering

Von diesem Kapitel haben wir die ersten 63 Folien durchgesprochen.

Definition

Erst sind wir die Historie durch- und dann auf die genaue Definition eingegangen. Der verlinkte Wikipedia-Artikel geht da gut auf das Thema ein.
Als Beispiel für das Software Engineering betrachteten wir „SAGE„,  das erste computergestützte Luftverteidigungssystem der USA aus dem Jahre 1959. Damit waren wir wieder bei dem Lieblingsthema unseres Dozenten:
Großrechner!

SAGE

Den Kern von SAGE war ein 16/32 Bit-Röhrenrechner des Typs AN/FSQ-7, einer Doppelprozessoranlage mit ca. 55000 Röhren, von denen es in den ganzen USA verteilt 52 Stück existierten.
Unser Dozent ging auf die Bedienung und den Aufbau des Systems ein, erklärte uns die Problemstellung, die man zu bewältigen hatte und davon, dass man bei der Planung davon ausgegangen war, die Software für dieses System sei das Leichte „an der ganzen Übung“. Die Annahme war leider falsch, die Entwicklung der Software dauerte annähernd 20 Jahre, bis diese 100%ig arbeitete.

Apollo

Danach kamen wir zum nächsten amerikanischen Großprojekt:
Apollo
Bei diesem Projekt erkannte man recht früh, dass die „Hardware“, also Trägerrakete, etc., nicht als problematisch gelten konnten, da hier schon viel Erfahrung herrschte. Man erkannte, dass man der Software mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
Ganz besonders ehrte er Margaret Hamilton, die eine zentrale Rolle bei der Software-Entwicklung spielte, und der man den Erfolg des Projektes zu zuschreiben hat.

Softwarekrise

Danach kamen wir zum Thema Softwarekrise, die bis heute anhält.
Im Vergleich zu damals, als Hardware teuer war und man sauber programmieren musste, damit man mit der Hardware das gesteckte Ziel erreicht, ist die Software Entwicklung heutzutage einfach schlecht.
Die Hardware entwickelt sich schneller, als man mit der Software hinterher kommt. Zudem werden Probleme mit der Software, laut Dozent, gern gemäß dem Motto „dann muss die Hardware halt mehr rechnen“ gelöst. Des Weiteren ist durch das rasante Fortschreiten der Hardware kaum noch hardwarenahe Softwareentwicklung möglich.
Hinzukommt noch, dass die Entwocklungen immer mehr abstrahiert werden. Der Entwickler entfernt sich immer mehr von der Maschine bis dahin, dass man anfängt zu überlegen, Sprachen zu entwickeln, damit der Fachbereich sich die nötigen Programme selber schreibt, was ein Unding ist.

Phasen der Softwareentwicklung

Nachdem wir die Basis durch hatten, gingen wir auf die einzelnen Phasen der Softwareentwicklung durch:
Planungsphase
Definitionsphase
Entwurfsphase
Implementierungsphase
Abnahme- und Einführungsphase
Wartungs- und P flegephase

Diese sind im oben aufgezeigten Wikipedia-Link, etwas anders benannt, bereits enthalten.

Fazit

Eigentlich wie immer: interessant und lehrreich. Vor allem die praxisnahen Beispiele und die kleinen Anekdoten sind immer wieder etwas „Schmankerl“!

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