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Mein beruflich-akademischer Weg zum Wirtschaftsinformatiker

Blog, eBusiness, Semester 01

Semester_01 – Tag 12 – eBusiness

eBusinessIn „eBusiness“ ging es am Samstag mit „Geschäftsmodelle für eCommerce“ am Beispiel amazon weiter.

Dabei ging es um Frage, wie ein Online-Shop sein Angebot vom Buchhandel bis heute vervielfältigt und jetzt so gut wie fast alles in seinem Shop anbietet.

amazon’s Leitsatz und Geschäftsziel

Amazon hat hier einen ganz klaren Leitsatz, der stetig verfolgt wird:

Build a place, where people can find, discover and buy anything they want to buy online.

Dieser Leitsatz setzt zum Ziel, den Umsatz zu maximieren und alle verfügbaren Mittel zu reinvestieren, um zu wachsen und die Angebotspalette zu vergrössern.

Daraus ergeben sich die Erschliessung neuer Warengruppen, ein länderspezifischer Ausbau des Sortiments (nicht alles lässt sich überall gleich gut verkaufen), Verkauf von Angeboten Dritter (Provisionseinnahmen) und der Ausbau von Rechenzentrumsdiensten (Neumarkt-Erschliessung: amazon Web Services). Aus dem Angebot des Web Services ergeben sich neue IT Anforderungen.

Allgemeine Kennzeichen eines Geschäftsmodelles

Danach besprachen wir die Kennzeichen eines Geschäftsmodelles im Allgemeinen. Diese sind:

  • die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens
  • die Geschäftsidee
  • die Vision
  • die Wertschöpfungsziele
  • das Leistungsmodell in Bezug auf die Wertschöpfung
  • das Ertragsmodell, welches eingesetzte Ressourcen den geplanten Einnahmequellen gegenüber stellt
  • der Rahmen des Produkt-/Dienstleistungsangebots
  • das mögliche Alleinstellungsmerkmal (USP = Unique Selling Proposition)
  • die Bedingungslage des Unternehmens (Branche, Unternehmung, Verkaufsobjekte, IT/TK Infrastruktur)

Bedingungslagen im Detail

Danach gingen wir näher die Bedingungslage ein … folgt, wenn ich entsprechende Quellen aufgetan habe, um auf diese zu verweisen…

Vergleich zweier Produkte bzgl. ihrer „Online-Verkaufsfähigkeit“

Anhand zweier Produkte verglich der Dozent, inwieweit sich diese Produkte online verkaufen lassen. Das eine Produkt war „Süßwaren“, das Andere „Bücher“.
Süßwaren lassen sich schlechter verkaufen, was folgende Gründe hat:

  • Impulsgüter (Süßwaren werden „im Vorbeigehen“ gekauft)
  • Sinne (fehlende Eindrücke wie Geruch, Aussehen)
  • keine Möglichkeit, die Süßware zu probieren
  • Kinder können nicht beeinflussen (Quängelzone an der Kasse)
  • niedriger Preis und kaum Preisunterschied (kaum Anreiz, hier sparen zu wollen)
  • Verderblichkeit
  • Preisspanne deckt nicht Distributionskosten
  • jederzeit erhältlich, Kaufzeitpunkt irrelevant

Im Vergleich dazu die Bücher:

  • standardisiert
  • bekannt
  • Sinne müssen nicht gereizt werden, da nicht relevant für den Kauf
  • Probelesen möglich
  • Kundenmeinungen neutraler (Geschmack ist relativ)
  • Haltbarkeit
  • digitalisierbar
  • kein alltägliches Produkt
  • Bestellung von zu Hause möglich

Warum Unternehmen in den eCommerce einsteigen…

Darauf aufbauend erklärte der Dozent, warum Unternehmen Internet-Geschäfte machen.
Mit dem Internet ergeben sich für Unternehmen neue Möglichkeiten der

  • Art und Abschöpfung von Gewinnen
    • Zusätzlicher Umsatz vorhandener Produkt-/Dienstleistungsangebote
    • Grundlage ganz neuer Produkte/Dienstleistungen
  • neue Form der Wertschöpfung
    • Kostengünstigeres Angebot als auf dem traditionellem Wege (Bsp.: Online Banking)
    • Erweiterung des Absatzgebietes traditioneller Produkte/Dienstleistungen (Bsp.: Winzer)
    • Zusätzliche Informationen/Services zu traditionellen Produkten/Dienstleistungen (Bsp.: Hotlines)
    • Neues Produkt/neue Dienstleistung (Bsp.: Video-Streaming)

Gruppenarbeit – Geschäftsidee selbst entwickeln

Danach bekamen wir die Aufgabe, anhand von Punkten eine Geschäftsidee zu entwickeln und später in einer Gruppe abzustimmen, welche Geschäftsidee die Beste sei, um diese durch das ganze Semester zu verfolgen. Dies blieb am Ende als „open point“ für die nächste Vorlesung übrig. Im Folgenden die Punkte, anhand deren die Idee entwickelt werden sollte:

  1. Suche von Markt/Branche/Produkt
  2. Zielgruppe
  3. Wo soll der USP liegen?
  4. Chancen/Risiken
  5. Vision
  6. Wie können Sie Einnahmen erzielen?

Fazit

Sich eine Geschäftsidee mal eben aus den Fingern zu saugen, fand ich schon etwas utopisch. Wenn das so einfach wäre, dann würde der Markt mit neuen Unternehmen regelrecht überflutet werden. Ich bin gespannt, welche Geschäftsidee sich am Ende durchsetzt…

Download der Mitschrift:
eB_2012_10_13

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