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Blog, Prozedurale Programmiertechnik, Semester 01

Semester_01 – Tag 09 – Prozedurale Programmiertechnik

Prozedurale ProgramiertechnikDiesen Freitag ging es im Modul „Prozedurale Programmiertechnik“ primär um Struktogramme und danach um den Syntax der Programmiersprache C.

Nachdem wir den Stoff vom 14.09.2012 wiederholt haben, an den wir uns ehrlich gesagt nicht so gut erinnern konnten, führte uns der Dozent ins Thema Struktogramme ein.

Was ist ein Struktogramm?

Ein Struktogramm, oder auch Nassi-Shneiderman-Diagramm, ist eine Visualisierung eines Programms, anhand dessen man die Programmablauf sehen kann. Die Basis bildet ein grosser Block, welcher das Gesamtprogramm abbildet. Dort wird die Aufgabe des Programmes hinein geschrieben. Wenn man bspw. zwei Zahlen addieren möchte, so wird oben links in den Block „Summe zweier Zahlen“ oder ähnliches hineingeschrieben, um dem Leser klar zu machen, was das Programm am Ende getan haben sollen.
In diesen Block kommen die einzelnen Programm-Anweisungen, die, je nachdem, was diese tun, anders dargestellt werden. Wir haben uns erstmal nur um leichte Anweisungen/Operationen gekümmert, so dass diese als Rechtecke in den Block gezeichnet wurden.

Als Übung und zur Verinnerlichung haben wir ein paar Aufgaben bekommen, anhand deren wir Struktogramme zeichnen sollten.
Die ersten Aufgaben waren sehr simpel und schnell erledigt, allerdings musste etwas mathematisches Grundwissen vorhanden sein. Da muss ich zugeben, dass ich bei einer Aufgabe gescheitert bin, denn ich bekam es nicht hin, vom Umsatzsteuerbetrag zurück auf den Netto- und den Bruttobetrag zu rechnen (siehe Mitschrift, Übungsaufgaben 2 – 3. Aufgabe). Als ich den Rechenweg am Flipchart sah, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
An dieser Stelle ein Hinweis auf meinen Artikel bzgl. Struktogramm-Tools, um Dir das krampfige Zeichnen mit Paint o. ä. zu ersparen!

Syntax und Aufbau von „C“

Nachdem wir das Thema Struktogramme abgehakt hatten, ging es weiter mit dem Syntax und Aufbau der Programmiersprache C.
Zuerst wurde uns allgemein über „C“ berichtet, bevor wir dann in Bibliotheken der Sprache vorstiessen. Diese handelten wir grob ab, um dann weiterzumachen bei der Programmierung in der Sprache „C“ an sich.
Der Dozent erklärte uns den Aufbau eines C-Programmes. Dieses besteht zu allererst aus dem Ladevorgang einer Bibliothek, damit das Compiler mit den nachfolgenden Befehlen überhaupt etwas anfangen kann. Danach kommt das Hauptprogramm, quasi der „Body“. Eingeleitet wird dieses mit „void“, einem unvollständigen Datentyp, der keine Daten zurückgeben und bei dem man keinerlei Variablen definieren kann.
Nach „void“ wird eine geschweifte Klammer geöffnet und ein Befehl eingegeben. Der Aufbau eines Befehls ist wie folgt:
Befehl + „was-man-tun-will“ ;
Das „+“ wird nicht geschrieben, soll nur darauf hinweisen und visualisieren, dass hier etwas zusammen gehört. Das Semikolon ist extrem wichtig, da sonst der Compiler nicht weiss, dass der Befehl an dieser Stelle endet und versucht, nachfolgende Befehle dem gerade bearbeiteten zu zuordnen, was nicht funktionieren wird!
Danach wird mit einer geschweiften Klammer das Programm/der Programm-Abschnitt geschlossen.

Hier ein Beispiel-Programm:

#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>

void main()
{
    printf("Hallo Welt!");
} /* end main() */

Dieses Programm ist natürlich total simpel. Programmieren an sich ist recht komplex, man muss viel beachten, ganz besonders den Syntax der jeweiligen Programmiersprache und man muss ein logisches Denkvermögen besitzen, um die Ideen abstrahiert auf die Maschine (den PC) zu bekommen. Aber das ist alles eigentlich kein Hexenwerk, wenn man sich regelmässig mit der Materie beschäftigt.

Meine Programmierkenntnisse sind völlig verstaubt und ich muss mich auch wieder einlesen und reinarbeiten. Ein paar Kommilitonen haben noch nie programmiert und entsprechend etwas Bammel vor der Klausur, aber ich muss sagen, so wie wir an das Thema herangeführt werden, ist das kein Problem. Wir fangen bei Null an und niemand von uns wir am Ende des Semesters als Software-Entwickler bei einem Hersteller anfangen können, da wir nicht so extrem in die Tiefe gehen (können). Das ist auch nicht der Sinn des Modulinhaltes, wir sollen uns nur mit der Materie beschäftigen, um zu wissen, wenn man mit einem Software-Entwickler spricht, wovon er da redet.

In diesem Sinne… „Hallo Welt!“ 🙂

Download der Mitschrift:
PP_2012_10_05

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