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Mein beruflich-akademischer Weg zum Wirtschaftsinformatiker

Blog, IT-Basics, Semester 01

Semester_01 – Tag 02 – IT Basics

Voller Spannung, wie sich diese Vorlesung „IT Basics“ gestaltet und wie wohl der Dozent sein wird, sassen wir alle (23 Studenten) im Hörsaal.
Es war kurz vor 12:30 Uhr, aber kein Dozent in Sicht. Seltsam… vom anderen Dozenten war man überpünktliches Erscheinen gewohnt. Also warteten wir…

Der Dozent

… und Punkt 12:30 Uhr hetzte ein Mann in den Hörsaal, der einen schwarzen Anzug trug, ein schwarzes Hemd ohne Krawatte, welches bis oben zugeknöpft war. Die Haare waren lang, zum Zopf zusammengebunden, der über die Schulterblätter ging. Das sehr junggebliebene Gesicht liess auf kein bestimmtes Alter schliessen, aber ein paar graue Strähnen verrieten, dass der Mann die 40 Jahre wohl schon überschritten hatte.

Völlig ausser Atem begrüsste uns der Mann, fragte, ob wir schon eine Vorlesung hatten, bemitleidete uns dafür und freute sich, dass die Anzahl der Studenten dieses Moduls so klein war. Letztes Semester waren es wohl um die 50 Kommilitonen. Für sein „spätes Erscheinen“ entschuldigte er sich, er sei zu spät losgefahren und hätte, trotz waghalsiger Überholmanöver, leider nicht ausreichend Zeit wieder gut machen können. Und bevor wir fragen würden, ja, er habe seinen Führerschein wegen so was schon öfter abgeben müssen!
Er schrieb uns seine Kontaktdaten an die Tafel, stellte explizit nochmal die Schreibweise seines Namens heraus, verwies auf seine Webseite und wiederholte mehrfach, dass er Computer liebe und für ihn diese Geräte das Tollste auf dem Planeten seien. Er habe eine grössere Sammlung an alten Computern zu Hause, was ihm einmal einen Anruf der Gauck-Behörde bescherte, die irgendwelche uralten Datensätze von ihm ausgelesen haben wollten. Mit viel Humor erzählte er, dass die Behörde keinerlei Informationen über die Datensätze hatte (wie liegen die vor, welche Datenbank liegt dahinter, etc.), so dass er am Ende einen gigantischen Daten-String-Nonsense extrahierte, mit dem man eigentlich gar nichts anfangen konnte. Aber ohne weitere Informationen konnte er auch nicht anders helfen.

Er erzählte noch einiges über sich, dass er in der Schule nicht so gut war, was wohl der Zeit mit den Computern geschuldet war, dass er eigentlich studierter Mathematiker ist und früher mit Latein gequält wurde.

Inhalt der Vorlesung

Inhaltlich, für den Studiengang relevant, besprachen wir dies:

Addition und Subtraktion von Binärzahlen kannte ich noch aus der Ausbildung, wobei ich sagen muss, dass ich nicht mehr genau wusste, wie man binär subtrahiert (durch Addition des Komplements, welches sich durch Inventieren des Subtrahenden plus 1 ergibt).

Fazit

Alles, was inhaltlich dran kam, kann ich nicht wiedergeben, denn der Mann redet am Stück und jeder Satz beinhaltet en masse Informationen, die alle, zumindest für mich, interessant sind. Nur ergibt sich daraus auch ein grosses Problem:
Das Gehirn ist nur begrenzt aufnahmefähig!
Bis zur Pause wurden wir mit so vielen Informationen geflutet, dass ich Kopfschmerzen bekam. Was dieser Mann an KnowHow hat und zu erzählen weiss, ist schlicht der Wahnsinn! Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht. Zudem überlege ich, ob es nicht besser wäre, die Vorlesungen irgendwie aufzunehmen, auch wenn es nicht erlaubt ist, denn die Informationsflut ist enorm und auf Dauer werde ich das „brain flooding“ in der Art kaum durchhalten. Naja, wir werden sehen.

Download der Mitschrift:
ITB_2012_09_08

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