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Mein beruflich-akademischer Weg zum Wirtschaftsinformatiker

Beruf und Hochschule - Duales Studium

Hallo Welt!

Mit diesem Blog möchte ich allen Informationssuchenden das geben, was man im Netz nicht so recht findet:
Einen Einblick in das Leben eines Arbeitnehmers, welcher „so nebenbei“ studiert.
Ich stehe selber vor dem Problem, nicht genau abschätzen zu können, was mich erwartet. Fragen in Foren werden immer nur oberflächlich beantwortet und geben kein „Gefühl“ dafür, was auf einen zukommt. Und genau das möchte ich mit diesem Erfahrungsbericht ändern!

Nachdem ich lange herumdruckste, ob ich nun berufsbegleitend studieren soll oder nicht, habe ich mich dann kurzfristig dazu entschlossen, dieses lange aufgeschobene Vorhaben endlich anzugehen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! 😉

Vorlage für dieses Projekt ist der Betreiber einer sehr ähnlichen Webseite, die ich für einen Überblick schon recht gut fand, da diese auch auf ein berufsbegleitendes Studium der FOM bezogen ist, mir aber leider nicht ausreichte, was weiterführende Informationen angeht, wie die soziale Komponente:
Der Dualstudent
Diesen Erfahrungsbericht und weitere habe ich rechts in den „Blogroll“ eingefügt.

Das „Ich“ hinter diesem Blog

Wie sieht der „Schreiberling“  aus, der sich hier offenbart? – So sieht er aus! 🙂

Stephan Hölzel

Und jetzt erzählt er etwas aus seinem Vorleben, was nach und nach Struktur bekam… vom Gymnasium bis annähernd heute (09/2012).

Schule und danach

Nach Abschluss meiner gymnasialen Laufbahn 1999, ohne (Fach-)Abitur, leistete ich meinen Grundwehrdienst ab und war zunächst in der Gastronomie tätig, da der Ausbildungsmarkt im Bereich „IT-Berufe“ durch viele Interessenten sehr überschaubar war.

Erster Einblick in die IT

Durch ein einmonatiges Praktikum bei einem kleinen Software-Hersteller und eine Fördermaßnahme der Bundesagentur für Arbeit in Form eines einjährigen Lehrganges bei der TÜV Akademie Rheinland ab November 2001, bekam ich die ersten tieferen Einblicke in die IT, die mich schon seit meiner Jugend interessierte.

Ausbildung zum Fachinformatiker

Am 01.08.2002 begann ich meine Ausbildung zum „Fachinformatiker für Systemintegration“, die ich mir im vorausgegangenen, achtstündigen Assessment-Center hart erkämpft hatte, bei der ausgegründeten EDV-Orga einer deutschen Großbank. Diese Ausbildung lief in Kooperation mit einem deutschen Konzern, der seine private Berufsschule mit weiteren Zusatzangeboten, wie Microsoft-Schulungen, in Paderborn zur Verfügung stellte.

Der Einstieg ins Berufsleben

Am 31.05.2005 bestand ich erfolgreich die mündliche Prüfung bei der IHK in Paderborn und wurde zum 01.06.2005 von meinem Ausbildungsbetrieb in Düsseldorf übernommen. Dort hatte ich das erste Mal intensiven Kontakt mit Microsoft Terminalservern und Citrix. Damals war die Verantwortung über 1200 Terminalservern mit 25.000 named usern und die damit verbundenen Aufgaben für einen Berufseinsteiger eine extreme Herausforderung, doch rückblickend muss ich sagen, dass diese Umgebung mich Bestens für meine darauffolgenden beruflichen Schritte vorbereitet hatte, sowohl fachlich wie auch persönlich.

Der Lokationswechsel nach Frankfurt am Main

Durch die sukzessive Übernahme meines Arbeitgebers durch den Konzern, welcher auch der Koorperationspartner bei der Ausbildung zum Fachinformatiker war, und die damit verbundenen Restrukturierungsmaßnahmen sah ich die Möglichkeit, mich an einem anderen Standort des Unternehmens weiterentwickeln zu können. Da eine meiner primären Tätigkeiten mit mir zusammen die Lokation wechseln sollte, wurde ich am 01.08.2006 in Frankfurt am Main mit offenen Armen begrüsst! Das neue Team, welches sich gerade im Aufbau befand, wurde unter anderem von mir geschult, um eine saubere Übergabe zwischen den Standorten zu gewährleisten.

Der Abteilungswechsel ins Development

Eine weitere Entwicklungsmöglichkeit sah ich etwa ein knappes Jahr nach der finalen Übernahme des Konzerns. Im Gespräch mit den Kollegen aus dem Entwicklungsbereich stellte sich heraus, dass in deren Test-Team noch Bedarf an einer zuverlässigen Arbeitskraft bestand. Also schlug ich mich selbst vor, denn das Aufgabengebiet klang sehr interessant und vielversprechend. Nach drei monatiger Verhandlung zwischen Team- und Gruppenleitern durfte ich am 01.11.2007 in das neue Team wechseln.
Dort angekommen restrukturierte ich die dort vorherrschende Arbeitsweise, so gut es ging, nach den Vorgaben der Produktionsumgebung, um mehr Sicherheit und Qualität in die Arbeit zu bringen. Der Großteil der neuen Strukturen setze sich auch durch und erfüllte seine Bestimmung.

Die berufliche Neuorientierung „Consulting“

Im Aufschwung der IT-Branche 2010 wurde ich über eine Business-Plattform von einem Consulting Unternehmen angeschrieben, ob ich Interesse an einer neuen Herausforderung hätte. Da ich zu diesem Zeitpunkt meine Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen nicht sah, war ich an dem Angebot recht interessiert. Man bot mir eine Stelle im Bereich „Hosting“ an, welche recht nah an meiner damaligen Tätigkeiten heran kam. Im Vorstellungsgespräch stellte der anwesende Manager eine weitere berufliche Möglichkeit vor, in der er mich aufgrund meiner Persönlichkeit eher sah: Consulting! Zuerst war ich sehr überrascht, doch ich vertraute seinem Urteilsvermögen und stimmte dem Wechsel auf eine andere berufliche Schiene zu, so dass ich mich zum 01.09.2010 einer ganz neuen Herausforderung stellte und einen mir unbekannten Berufsweg einschlug.

Der Wechsel von und wieder ins Consulting

Nachdem das Consulting Unternehmen Anfang Q2/2012 an ein amerikanisches Software-Unternehmen verkauft wurde, schwanden aus den unterschiedlichsten Gründe leider auch die Möglichkeiten, die man anfangs hatte. Im Zuge dessen verwehrte ich mich auch nicht mehr den Angeboten, die ich bekam, sondern suchte mir die interessanten Stellen heraus und telefonierte mit Personalvermittlern aus Deutschland und der Schweiz, sowie deren Kunden. Nach mehreren Telefonaten und Gesprächen mit einem deutschen Consulting Unternehmen, welches ganz besonders viel Interesse zeigte, wechselte ich zum 01.06.2012 dorthin. Dieses hatte zu dem Zeitpunkt über 40.000 Mitarbeiter und war international vertreten. Zum 21.08.2012 ging es offiziell in einem kanadischen Consulting Unternehmen auf, welches nun insgesamt über 73.000 Mitarbeiter weltweit unter seinen Fittichen beherbergt.

Mein aktueller Arbeitgeber

Mein Arbeitgeber bietet breitgefächerte Beratung in Enterprise Unternehmen aller Branchen an und setzt dabei den Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit und den Nutzen für den Kunden, da herstellerunabhängig beraten wird. In diesem Unternehmen bin ich im Bereich Infrastructure angesiedelt, welcher sich mit Virtualisierung-Themen der drei Global Player Microsoft, Citrix und VMWare beschäftigt. Mein Schwerpunkt in diesem „Horizontal“ liegt in  Citrix, gefolgt von Microsoft.
Im Vorstellungsgespräch fragte mich mein derzeitiger Gebietsleiter, ob ich mir noch ein Studium vorstellen könne. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir das nicht vorstellen, aber unter gewissen Umständen sah ich schon Möglichkeiten, ein Studium nachträglich und berufsbegleitend anzugehen. Diese Umstände werden mir hier, indirekt, geboten, so dass ich mich im Juli 2012 entschloss, mich zum September 2012 einzuschreiben.

Mein Start auf die beruflich-akademischen Laufbahn

Seit dem 01.09.2012 stelle ich mich dem berufsbegleitenden Studium zum „Bachelor of Science – Wirtschaftsinformatik“ an der Hochschule FOM in Frankfurt am Main. Im best case, von dem ich ausgehe, wird das Studium im Februar 2016 abgeschlossen sein. Ich könnte mir noch ein darauf aufbauendes Master-Studium vorstellen, aber erstmal eins nach dem Anderen!

FOM – Frankfurt am Main


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